FIENSTEDT | SALZATAL

Sehenswertes



Kirche St. Stephanus und Kirchhof



 Kirche St. Stephanus und Kirchhof

Einschiffiger Bruchsteinbau mit dreiseitigem Ostabschluß und eingezogenem Westturm (um 1500) mit barocker Schweifhaube; der Bau 1662/63 fast vollständig erneuert; 1702 Erhöhung des Turmes, 1730 erneuter Umbau und Erweiterung. Von der geschlossenen barocken Innenausstattung vor allem die außerordentlich schönen und qualitätvollen Stuckarbeiten in den Brüstungsfeldern der Emporen aus der Zeit um 1730 hervorzuheben; auf dem Kirchhof Reste barocker Grabsteine.

[Quelle: Denkmalverzeichnis Saalkreis, 1997]

 

Orgel von August Ferdinand Wäldner (1817-1905)

Dorfanger mit Pappelring, Bauernstein und Kriegerdenkmal



 Dorfanger mit Pappelring, Bauernstein und Kriegerdenkmal

„Mittelpunkt der Siedlung ist bis heute der Quell, daneben der Dorfteich und die beiden Zwölf-Pappel-Kreise, die die Bauernsteine einschließen. Der kräftige Turm der Stephanskirche beherrscht das wirklich vielgestaltige Bild dieses Platzes, der seinesgleichen sucht in den Dörfern des Landes. Auf ihn schauen die stattlichsten Bauernhöfe des Dorfes.“

[Aus: Erich Neuß, Wanderungen durch die Grafschaft Mansfeld, 1938]

Friedhof und Kapelle



 Friedhof und Kapelle

Im 19. Jahrhundert angelegter Friedhof, im Osten von geschlossener Sandsteinmauer begrenzt, seitlich von Lindenallee flankiert: älteste Grabmale in schmiedeeiserner Umfriedung, schlichte Kapelle

[Quelle: Denkmalverzeichnis Saalkreis, 1997]

[Foto: 08.03.2011]

300jährige Linde

 300jährige Linde
Die dreihundertjährige Winterlinde von Fienstedt wurde 1937 als Einzeldenkmal unter Schutz gestellt.

Die Häuser der Herren, Knechte, Handwerker und Popen



Naturpark „Unteres Saaletal“

Wegen seiner landschaftlichen Schönheiten und Naturschätze ist das Gebiet des unteren Saaletals von Bad Kösen bis zur Saalemündung bereits seit 1961 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.
Besonders im Raum von Halle bis Bernburg bietet der Flusslauf mit seinen Auen- landschaften und den vielfältig geformten Seitentälern und Felshängen vielfache Anregungen und ist Ziel wissenschaftlicher Untersuchungen und touristischer Exkursionen.
[Naturpark]

Saale-Radweg

Der Saale-Radweg führt hier von Halle über Lettin entlang der Saaleaue nach Neuragoczy, von dort weiter durch die Brachwitzer Alpen bis Wettin. Von dort kann kann man einen Abstecher nach Fienstedt machen (Fähre, 5 km mit anspruchsvollen Anstieg). Reizvoll ist die Weiterfahrt von Wettin nach Rothenburg.
[Saale-Radwanderweg]

Blaues Band

Wasserwandern auf der Saale ist hier im Saaletal durch die rotleuchtenden Porphyrklippen besonders attraktiv. Hinter Friedeburg durchschneidet die Saale in einem engen steilwandigen Durchbruchstal das Hügelland des östlichen Harzvorlandes.
[Das Blaue Band]

Lutherwanderweg

Pilgern auf den Spuren Martin Luthers –– auf 410 Kilometern weist das grüne „L“ auf weißem Grund den Weg zu authentischen Lutherstätten zwischen den Lutherstädten Wittenberg und Eisleben bis nach Mansfeld Lutherstadt. Die Route führt auch durch Fienstedt.
[Lutherweg]

Weinstrasse Mansfelder Seen

In der „„Toskana des Nordens", wie die Weinbauregion zwischen Halle und Eisleben gern bezeichnet wird, fühlte sich schon Martin Luther wohl. Viele Orte weisen eine Verbindung zu dem großen Reformator auf, der einen edlen Tropfen wohl zu schätzen wusste.
[Wein- & Touristikinformation Höhnstedt]