FIENSTEDT | SALZATAL

2014



Die Zörnitzer Ochsenbeschlagnahmung

Zum diesjährigen Himmelfahrtsfest steht der Ochse im Mittelpunkt
Mai 2014


 Die Zörnitzer Ochsenbeschlagnahmung
1862 wollte der Fienstedter Gutsbesitzer und Ortsschulze Hempel, der ehemals auch in der Zörnitzer Flur Felder besaß, die vereinbarten 6 Taler für das Bier zum dortigen Himmelfahrtsfest nicht mehr zahlen. Ähnliches geschah schon Jahre zuvor: auch andere Fienstedter Anspänner mit ehemaligen Zörnitzer Besitz vor der Flurneuordnung (Separation) wollten nur noch für das ortseigene Himmelfahrtsbier spenden. Der Streit eskalierte. Der königliche Landrat v. Kerßenbrock zu Helmsdorf musste den Streit schlichten. Erst nach der Beschlagnahmung eines Ochsen des Anspänners Hempel, konnte dieser zur Zahlung seines Beitrages zum Himmelfahrtbier bewegt werden.

Interessanterweise bestätigt der Landrat in einem seiner Schreiben die Steuerfreiheit, denn es heißt: „…„die Beiträge zu dem Himmelfahrtsbiere deshalb geleistet werden müssen, weil dagegen die Äcker in der Zörnitzer Marke zehntfrei geworden sind…““. Ist das die Zehntfreiheit der Elisabeth? Es gibt also wieder viel Gesprächsstoff für das diesjährige Himmelfahrtsbier.

Ein Dank an den Zörnitzer Grafiker Christoph Rackwitz für die Überreichung dieser Unterlagen und wir danken den Zörnitzern für das damalige Einfordern ihres Tributes, da uns dadurch dieser Schriftwechsel mit dem amtlichen Hinweis auf die Steuerbefreiung überliefert ist.

kommunalwahl

25. Mai 2014

 kommunalwahl
Bei der Kommunalwahl wurde der Gemeinderat und der Ortschaftsrat neu gewählt. Dem zukünftigen Ortschaftsrat gehören an:
Wolf-Dieter Zorn
Christoph Rost
Steffen Wendt
Steffen Rost
Christel Grzanka
Andreas Kamenka.
Die konstituierende Sitzung fand am 30. Juli statt.
 
In den Gemeinderat wurden gewählt: Wolf-Dieter Zorn (Verzicht, Nachrücker: Christoph Rost) und Steffen Wendt.

Der Ochs´ und das Himmelfahrtsbier

29. Mai 2014

 Der Ochs´ und das Himmelfahrtsbier
Ganz im Zeichen des Ochsen stand das diesjährige Himmelfahrtsfest, das zum vierten Mal vom Fienstedter Heimat- und Kulturverein PAPPELRING und der GartenKunstSchule organisiert wurde. Der Ochse erinnert dabei an einen Streit auf Grund nicht gezahlter Beiträge zum Himmelfahrtsbier als Forderung aus Steuerbefreiungen. Vor über 150 Jahren wollten nämlich Fienstedter Anspänner für ihre Felder in der Zörnitzer Flur nicht mehr für das dortige, sondern nur noch für das ortseigene Himmelfahrtsbier spenden. Darauf- hin ließen die Zörnitzer vom Fienstedter Anspänner Hempel einen Ochsen beschlagnahmen.
 
Über diesen Bier-Streit informiert eine der neuen Flächen der Ausstellung „FIENSTEDT ENTDECKEN“, die wiederholt zu diesem Fest auf dem Dorfanger zu sehen war. Inzwischen vermitteln zwölf Ausstellungsflächen Fienstedter Geschiche und Geschichten. Erstellt wurde die Ausstellung von PAPPELRING-Vereinsmitglied Steffen Wendt.
Auf dem Fest konnten die kleinen und die großen Kinder wieder kreativ werden – es wurde ein Ochse aus Lehm gebaut. Dieser flankiert nun die Elisabeth, die trotz ihrer Beschaffenheit aus Lehm bereits seit dem Himmelfahrtsfest im letzten Jahr unseren Dorfanger ziert. „Die Beiträge zu dem Himmelfahrtsbiere deshalb geleistet werden müssen, weil dagegen die Äcker in der Zörnitzer Marke zehntfrei geworden sind…“ – das bestätigte der königliche Landrat v. Kerssenbrock, der den damaligen Streit schlichten sollte.
Ochsenbräu
Dank Zörnitzer Besessenheit ist diese Steuerbefreiung so auch aktenkundig. Dafür dankten Fienstedter auf diesem Fest mit  limitierten „Zörnitzer Ochsen Bräu“, welches jeder Zörnitzer Gast erhielt.
 
 
Als erstes durfte der dort ansässige Grafiker Christoph Rackwitz eine der Flaschen in den Händen halten, ihm verdanken wir die Kenntnis dieser historischen Dokumente.
 
 
 
Zahlreiche Fienstedter und Gäste versammelten sich auch zum eigentlichen Höhepunkt des Festes, der Verlesung der historischen Urkunde von 1763: „Nachricht von einer Zehend-Freyheit, welche das Dorf Fühnstädt in der Grafschaft Mansfeld vor langer Zeit erhalten hat.“ durch PAPPELRING-Vereinsmitglied Kay Hoffmann.
Für die Unterstützung beim Himmelfahrtsfest bedanken wir uns bei den Firmen HTM-Bau GmbH, Dorn und Kannegießer Showtechnik GbR und Tischlerei Harald Hillger, für den Kuchen bei Elfriede Hegele, Erika Holter, Antje Irmer, Irene Kratze, Brigitte Rost, Hannelore Rost, Gerda Schulze, Helga Thomas und Ursula Zorn, den beiden Musikern Thomas Wittenbecher und Patrick Zörner, und bei den zahlreichen weiteren Helfern, wie Gundi und Helga, Anna und Lea, Astrid und Ulli, Christian, Mirko, Katrin.

3. Fienstedter Volleyball-Cup

31. Mai 2014

Nachdem die Fienstedter „Senioren“ im letzten Jahr beim Lieskauer Heidefest den Volleyball-Wanderpokal mit nach Fienstedt nehmen konnten, wollte die Mannschaft von dort nun Revanche. Aber die „Hallies“ konnten sich nur auf den undankbaren vierten Platz spielen.


Sieger wie in den Jahren zuvor wurden die Fienstedter „Senioren“: Jens Engler, Ralf Conrad, Mirko Brömme, Christoph Rost, Steffen Rost, Jan Hillger, Andreas Tretropp.

 



Aber leicht hatten sie es in diesem Jahr nicht, denn kraftvoll hielt die „Family“- Mannschaft dagegen. Platz Zwei.

 

 

 

 


Der Fienstedter Ortsbürgermeister Uwe Thomas überreichte persönlich die Pokale, hier an die drittplazierten „Haltlosen“.

 

 



Die Volleyballer bedanken sich für die Unterstützung beim Organisator Steffen und bei Gundi, Sandra und Mirko, ebenso bei der Ortsfeuerwehr Fienstedt und dem Pappelring e.V.

Aufpäppeln

Im Rahmen des Freiwilligentages wurden drei neue Pappeln auf dem Fienstedter Dorfanger gepflanzt
13. September 2014


 Aufpäppeln

AUFPÄPPELN – eine Idee des Fienstedters Steffen Wendt wurde real: Die Ortschaft Fienstedt und der Pappelring e.V. setzte die ersten neuen Pappeln. Die Firma HTM GmbH Halle (Wolf-Dieter Zorn) sponsorte drei schön gewachsene Säulenpappeln in guter Baumschulqualität. Diese wurden bei bestem Pflanzwetter (leichter Nieselregen) im Pappelring an die Stellen gepflanzt, wo im Laufe der letzten Jahre bereits Pappeln altersbedingt gefällt werden mussten.
Das Graben der Pflanzlöcher war wegen alter Wegebefestigungen und Wurzelwerk teilweise mühsam, umso größer war dann die Freude der Beteiligten, als sich die bis zu 5 Meter hohen jungen Bäumchen kerzengerade in den schönen alten Pappelring einreihten.

 

Ergänzung:

Am 13. Dezember 2014 konnten Dank einer Spende der Baumschule Werther zwei weitere Pappeln gepflanzt werden.

Fienstedt von unten

Ein Vortrag von Dr. Gerd Villwock zu Geologie und Bergbau in der Umgebung von Fienstedt
11. Oktober 2014


 Fienstedt von unten
Wie Fienstedt von oben aussieht, weiß jeder, der hier wohnt oder unsere Ortschaft besucht. Aber wie sieht es unter dem Ort aus. Nein, nicht in unaufgeräumten Kellern, sondern in 50, 100 oder gar 900 m Tiefe. Zu einer spannenden Reise in die Tiefe und zugleich in eine ferne Vergangenheit nahm uns Dr. Gerd Villwock mit in seinem Vortrag über die Geologie und den Bergbau in der Umgebung unseres Dorfes. Er wird die wichtigsten heimischen Gesteine und ihre Entstehung genauso vorstellen wie ihre Nutzung im Laufe der Jahrhunderte.

2013



 

WECKWeiser Demografie Salzatal – – Die Zukunft beginnt jetzt

Dienstag, 12. MÄRZ 2013

 WECKWeiser Demografie Salzatal – – Die Zukunft beginnt jetzt
Bis Herbst 2013 erarbeitet sich die Einheitsgemeinde Salzatal mit fachlicher Unterstützung der Landesgesellschaft Sachsen-Anhalt mhH ihren Strategieansatz im demografischen Wandel. Entstehen soll, gefördert auf Grundlage der Demografierichtlnien des Landes Sachsen-Anhalt, ein Leitbild der Gemeinde mit konkreten Handlungsschwerpunkten und Projekten. Am Dienstag, 12. März 2012 weilte die Arbeitsgruppe in Fienstedt.

Der Himmel war gnädig

Himmelfahrt 2013 zu Ehren Elisabeths
Donnerstag, 09. Mai 2013


 Der Himmel war gnädig
Nur kurz erinnerte ein Gewitterschauer an die prognostizierte hohe Regenwahrscheinlichkeit. Da aber war längst auf dem Fienstedter Dorfanger UNSERE Elisabeth entstanden, aus Lehm – eine Aktion der GartenKunstSchule mit den zahlreichen kleinen und großen „Kindern“.

Der PAPPELRING e.V. bedankt sich auch bei den anderen zahlreichen Helfern, ohne die dieses Fest nicht wieder zu so einem Erlebnis geworden wäre. Da wären als erstes die fleißigen Kuchenbäckerinnen Irene Kratze, Antje Irmer, Hannelore Rost, Brigitte Rost, Elfriede Hegele, Gerda Schulze, Helga Thomas, Ursula Zorn und Erika Holter. Ein ganz besonderer Dank geht an Gundula Rost und Helga Zorn, die den gesamten Nachmittag bei herrlichen Sonnenschein Kuchen und Kaffee verteilten und auch später noch Gegrilltes. Ein Dank geht auch an Lea Hofmann für die zahlreichen Schmalzbrote und Gemüsespieße und an Katrin Wendt für den Knüppelkuchenteig. Für die Unterstützung bei der Erstellung und den Aufbau einer Ausstellung über Fienstedt bedankt sich der PAPPELRING e.V. bei der Agentur signum aus Halle, der Tischlerei Hillger aus Pfützthal und der Biancon GmbH, ebenso für deren Unterstützung bei den Unternehmen HTM Bau GmbH und Land und Leben. Ein großer Dank geht an die Firma Dorn & Kannegießer Showtechnik, die uns ganz kurzfristig ein Bühnenpodest stellte. Wir bedanken uns bei Peggy Meyer-Hansel für die Ausstellung in der Kirche und ihre Bereitschaft, die Elisabeth-Legende auf dem Dorfanger zu verlesen. Danke auch an die beiden Musiker Thomas Wittenbecher und Patrick Zörner, die uns mit Akkordeon, Gitarre und Gesang zu verzaubern wussten. Und Danke auch an alle Fienstedter, Fienstedterinnen und Gäste für ihr Kommen.
[Bildergalerie]

„Zehend-Freyheit“ vor über 850 Jahren zugesichert

Die Elisabeth-Sage und unser Himmelfahrtsfest
09. Mai 2013


Auf eine Steuerbefreiung, die Zehend-Freyheit, hofften wohl auch beim diesjährigen Himmelfahrtsbier etliche Fienstedter und auch Bewohner einiger umliegender Dörfer. Denn bekannt ist: eine Regentin (unsere) Elisabeth versprach vor inzwischen über 850 Jahren DIESE aus Dank nach entgegengebrachter Gastfreundlichkeit. Eine Voraussetzung dafür ist das Verlesen der dazugehörigen Urkunde und des darin geforderten gemeinschaftlichen Biertrinkens am Himmelfahrtstag – so geschehen auch am diesjährigen in Fienstedt. Beurkundet im übrigen wurde dieser Brauch vom Anspänner und Landrichter Simon Polze (Boltze) 1763, also genau vor 250 Jahren. Grund genug für ein schönes Fest am Himmelfahrtstag in Fienstedt zu Ehren der Elisabeth. DIESE entstand dann auch aus Fienstedter Lehm auf dem hiesigen Dorfanger – eine Aktion der GartenKunstSchule Fienstedt mit jungen und junggebliebenen Gästen des Festes.

Die Fienstedter und Gäste konnten auf zehn Tafeln der Ausstellung „FIENSTEDT ENTDECKEN“ des ortsansässigen Heimat- und Kulturvereines PAPPELRING natürlich auch über diese Elisabeth lesen. Aber auch über den siegreichen Radrennfahrer Täve Schur, der hier 1964 erfolgreiche Mähdrescherfahrer mit einem Gelben Trikot auszeichnete. Oder über den DDR-Starfotografen Kiesling, der zwischen 1953 und 1962 unzählige Fienstedter für große Bildreportagen in der renommierten Neuen Berliner Illustrierten (NBI) ablichtete. Oder über den Anarchisten Max Hoelz, der 1921 im Soldatengrund bei Beesenstedt seine letzte Schlacht verlor und als Filmheld ignaz Wolz durch die DEFA 1973 auch an Drehorten in Fienstedt ein kleines Zelluloid-Denkmal erhielt.

 

Pünktlich zur Verlesung der historischen „Zehend“-Urkunde erschien die Bürgermeisterin der Gemeinde Salzatal Juliane Sperling-Lippmann, die sich beeindruckt zeigte von der Ausstellung und der Arbeit des PAPPELRING e.V.. Gegen eine kleine Spende sicherte sie sich eine der wenigen Kopien der Urkunde. Aber die dort gewährte Steuerbefreiung kann sie natürlich nur schwer erwirken, selbst wenn sie dafür die nächsten hundert Jahre als die Gnadenreiche durch die Ortschroniken wandeln würde. Spannend bleibt natürlich die Recherche nach den Urprüngen dieser Legende. Schon bei der Zuordnung zu einer realen Persönlichkeit Elisabeth gehen die Meinungen auseinander.

Vielleicht kann man in den Vignetten auf der historischen Urkunde Hinweise erkennen. Wenn auch die Palmen stark an die „Fruchtbringende Gesellschaft“ des 17. Jahrhunderts erinnern, eindeutig erkennbar sind auch Freimaurersymboliken. Hier wird der PAPPELRING e.V. zukünftig weiter Archive durchforsten.

[Bildergalerie 2013]

2. VOLLEYBALL-CUP FIENSTEDT 2013

Der neue Sieger war auch der alte Sieger
Samstag, 11. Mai 2013


 2. VOLLEYBALL-CUP FIENSTEDT 2013

Den Pokal hat sich die Fienstedter „Senioren“- Mannschaft (Steffen Rost, Christoph Rost, Andreas Trettrop, Jan Hillger, Jens Engler, Ralf Conrad) nicht nehmen lassen und konnte den Erfolg vom letzten Jahr wiederholen. Zweiter wurde die „Senioren“ aus Schochwitz. Im Stechen um den dritten Platz konnte sich dann die „Family“-Mannschaft aus Fienstedt durchsetzen. Die Volleyballer bedanken sich für die Unterstützung bei der Freiwilligen Feuerwehr Fienstedt und dem Pappelring e.V., hier besonders bei Steffen Wendt für Logo, Urkunde und Fotos. Ein großer Dank gilt dem „Kaffeesponsor“ Sandra Hillger, der „Kaltmamsell“ Gundi Rost und dem „Grillmaster und Küchenchef“ Mirko Brömme.

[Bildergalerie]

Die DEFA lässt 1973 Ignaz Wolz alias Max Hoelz durch das Mansfelder Land „ballern“

Pappelring e.V. zeigt den DEFA-Film „WOLZ – Leben und Verklärung eines deutschen Anarchisten“ in der Kirche St. Stephanus
28. September 2013


 Die DEFA lässt 1973 Ignaz Wolz alias Max Hoelz durch das Mansfelder Land „ballern“
„Der mit einem unbändigen Haß auf die kapitalistische Ausbeuterordnung aus dem ersten Weltkrieg heimgekehrte Ignaz Wolz führt seinen eigenen Krieg gegen die Reichen. Er beraubt sie, um den Armen zu geben. Er wird bewundert und gefürchtet. Um sich Waffen zu besorgen, überfällt er ein Polizeigefängnis, läßt die Gefangenen frei und trifft dabei seinen Kriegs­kameraden Ludwig wieder. Der bemüht sich, den Tatendrang des Anarchisten in revolutionäre Bahnen zu lenken, gibt auch nicht auf, als Wolz festgenommen und zu lebenslanger Haft verurteilt wird. Die ihrer bürgerlichen Klasse abtrünnig gewordene Agnes heiratet Wolz im Zucht­haus, um den Kontakt aufrecht erhalten zu können, obwohl sie Ludwig liebt. Die Genossen kämpfen unermüdlich für seine Freilassung. Nach sieben Jahren wird Wolz entlassen, aber seine anarchistische Position aufzugeben ist er nicht bereit. Er verläßt Deutschland, um einen Platz zu suchen, wo solche wie er gebraucht werden. “

In: Günther Rücker: Die Verlobte. Texte zu sieben Spielfilmen. Berlin: Henschelverlag 1988

Der Film wurde an unzähligen Original- und anderen Schauplätzen in Mitteldeutschland gedreht, so auch in Fienstedt. Der Fienstedter Peter Backhaus hat mit seinem Fotoapparat die Drehaufnahmen dokumentiert.

[Mehr über Max Hoelz und Ignaz Wolz]

2012



Der Baum ist tod

24. Februar 2012

 Der Baum ist tod
Nachdem bereits die Pappeln am Dorfanger radikal beschnitten werden mussten, gab es aber für einen weiteren Laubbaum keine Rettung mehr.

Die Elisabeth-Legende und das Himmelfahrtsbier

Warum immer am Himmelfahrtstag in Fienstedt eine historische Urkunde verlesen werden muß
Mai 2012


1763 erschien in Halle bei Friedrich Wilhelm Hundt die „Nachricht von einer Zehend-Freyheit, welche das Dorf Fühnstädt in der Grafschaft Mansfeld vor langer Zeit erhalten hat, und wie solche alle Jahr am Himmelfahrtstage durch Verlesung dieser Nachricht auf öffentlichen Platze der versammelten Gemeinde bekannt gemacht wird. Auf Kosten des dasigen Landrichters Simon Polze dem Druck übergeben.“


In dieser Urkunde findet sich auch die Elisabeth-Legende. Die dortige Darstellung kann wohl zu den ältesten gezählt werden: „Eine Königin, Elisabeth genannt, so vor mehr als sechshundert Jahren gelebet, als ist unsere Vorfahren bey ihren Durchzuge mit sieben Rinkeymern Bier allhier auf diesem Platze entgegen gegangen, und sie unterthänig emfangen, hat aus königlicher Gnade und Mildigkeit, solche Wohlthat zu vergelten, ein ewiges Gedächtniß gestiftet, und sich die Liebe und Gutwilligkeit der Einwohner so wohl gefallen lassen, daß sie unsere Gemeinde, wie auch andern benachbarten, die dergleichen gethan, von allen Zehenden und Beschwerungen, so weit unsere Marke gehet, und was dazu gehöret, und von alten Zeiten der hiesigen Gemeinde zuständig gewesen, zu ewigen Zeiten befreyet; und damit solche königliche Gnade in kein Vergessen gestellet, und über diese Befreyung jederzeit steif und vest gehalten, daß zu einem Lobgedächtniß diese Gemeinde alle Jahr heute allhier, Ihr zu Ehren, sieben Rinkeymer Bier austrinken, und dabey die edle Freyheit auf unsere Erben und Nachkommen fortsetzen und erhalten sollte.““


Im letzten Jahr wurde die jahrhundertealte Tradition vom Pappelring e.V. wieder aufgenommen und auch in diesem Jahr wird am Himmelfahrtstag in Fienstedt die historische Urkunde verlesen.


„Jedermann, so allhier zugegen, er sey Nachbar oder Nachbarin, Kinder oder Gesinde, oder ein Fremder und Gast, sey stille und merke auf das, was jetzo hier öffentlich abgelesen werden soll.“

Pegasus am Himmel

Das Himmelfahrtsfest 2012 in Fienstedt
20. Mai 2012


 Pegasus am Himmel

So sonnig wie am diesjährigen Himmelfahrtstag muss auch der Elisabeth vor sechshundert Jahren Fienstedt und seine Bewohner erschienen sein, dass sie aus Dankbarkeit für die erlebte Gastfreundschaft auf sämtliche Steuern verzichtete. Soweit vernommen aus der historischen Urkunde, die Kay Hofmann vom Pappelring e.V. dem anwesenden Publikum verlas, das sich zahlreich um den Bauernstein im Fienstedter Pappelring versammelt hatte. Dass durch Verlesung dieser Urkunde und dem dort geforderten Leeren von sieben sogenannten Rinkeimern Bier am Himmelfahrtstag Fienstedt und umliegenden Dörfern ewige Steuerfreiheit gewährt sein sollte, sorgte natürlich für ausreichend Gesprächsstoff.

Zuvor hatte Vereinsvorsitzender Christoph Rost den Pappelring e.V. vorgestellt und alle Fienstedter und Gäste begrüßt, darunter Bürgermeisterin Juliane Sperling und Pfarrer Heiner Urmoneit.

Begonnen hatte der Tag mit einer kreativen Aktion der GartenKunstSchule Fienstedt zum Thema Himmel. Aus Stroh und Lehm hatten kleine wie auch große Gäste Plastiken modelliert. Als Gemeinschaftsobjekt entstand dabei Pegasus, das geflügelte Pferd hier als Sinnbild für Inbesitznahme des Himmels.

Von hohen Interesse waren auch die großen Tafeln mit historischen Fotos von Fienstedt, die in der Nähe der Himmelfahrtsscheune zu sehen waren. Besonders das Gruppenfoto der Mitglieder der neuen LPG Mitschurin von 1953 und das Foto von 1964, als Täve Schur Fienstedt besuchte, vereinte die Fienstedter beim Versuch, all den Abgebildeten einen Namen zu geben.

Der Pappelring e.V. bedankt sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Fienstedt, der GartenKunstSchule Fienstedt und der HTM GmbH für ihre Unterstützung. Besonderer Dank gilt auch Gerda Schulze, Roswitha Schreiber, Helga Thomas, Sandra Hillger, Lea Hofmann, Anne Irmer und Hannelore Rost für ihre im wahrsten Sinne unwiderstehlichen Back-Werke, und Helga Zorn und Gundula Rost für ihre charmante Bedienung am Tresen. Die Knüppelkuchen-Backer danken Katrin Wendt und Dank gilt auch Silvia Hackert aus Salzmünde, die mit der Überlassung einer Fienstedter Ortschronik ihres Vaters Heinz Sonnabend die Fototafeln ermöglichte.
[Himmelfahrtsfest 2012 in Bildern]

1. FIENSTEDT-CUP

19. MAI 2012

 1. FIENSTEDT-CUP
Am 19. Mai 2012 fand auf dem Sportplatz Fienstedt der 1. VOLLEYBALL-CUP 2012 FIENSTEDT statt.

[Weitere Informationen und Bilder]

Fienstedt und Umgebung – Geschiche(n) einer Kulturlandschaft

Vortrag von Dr. Gerd Villwock
Montag, 11. Juni 2012


 Fienstedt und Umgebung – Geschiche(n) einer Kulturlandschaft
Geschichte steht nicht nur in alten Büchern, sondern sie erschließt sich dem aufmerksamen Betrachter auch durch Spuren und Zeugnisse in unserer heimatlichen Landschaften. Kommen Sie mit auf eine kleine Zeitenreise in die Vergangenheit, die in die Orte und Fluren der Gemeinde Salzatal um Fienstedt führt. Da sind die verschwundenen Dörfer in der Aue, der schweigsame Soldatengrund, fast vergessene Weinberge, die Mühen des Bergbaus, alte Gemäuer und Wege und vieles mehr. Ja und dann gab es auch noch eine kurze Zeit, wo Fienstedt „Hauptstadt“ war.

Wein oder Morast?

11. Juni 2012

Zahlreiche Fienstedter und Gäste waren der Einladung des Pappelring e.V. gefolgt, um am 11. Juni in der Fienstedter Kirche dem Bildervortrag von Dr. Gerd Villwock über die Kulturlandschaft Fienstedts und Umgebung zu lauschen.

 

Aber die Enttäuschung war groß. Während immer noch einige Fienstedter romantisch ihren Ort für eine Weinstätte hielten (1288 Erwähnung als Vinstede), verbreitete Villwock eine ganz andere Theorie.

 

Die bronzezeitlichen Funde in der Ortschaft beweisen zwar einen schon frühzeitlich begehrenswerten Wohnort. Aber Weinanbau mit toskanaverdächtiger Weinlandschaft, konnte, schon auf Grund fehlender größerer Südhänge, zu keiner Zeit von qualitativer Bedeutung gewesen sein.

 

Für die Besiedlung ausschlaggebend war die besondere Lage auf einer trockenen Hochebene in einem Quellgebiet. Aber das ursprüngliche Siedlungsgebiet war morastig und althochdeutsch steht fennîg für kotig, morastig. Das könnte der Namensursprung sein.

 

Und dann. Dann wich auch die Enttäuschung. Denn Dr. Gerd Villwock sprach von der Bedeutung des Ortes in französischer Besatzungszeit. Im Königreich Westfalen war Fienstedt Hauptstadt des gleichnamigen Cantons. Dazu gehörten nach amtlicher Auflistung immerhin: „Drewitz und Zaschwitz, Benstedt, Gödewitz mit Pfützenthal und Salzmünde, Benkendorf und Quilschina, Müllerdorf und Zapfendorf, Eisdorf und Vilzenburg, Cöllme und Langenbogen, Teutschenthal.“ War der Ortsname vielleicht Grund der französischen Hauptstadtbeförderung, weil man in ihm vin für Wein hörte?

 

Anekdoten. Nachdenkenswertes. Wissenswertes. Dr. Gerd Villwock zeigte auf charmante Art, wie die vielen kleinen Steinchen am Wegesrand auf die große Politik oder einfach nur auf geologische Verschiebungen hinweisen können.

 

Für diesen lehrreichen Vortrag danken wir Dr. Gerd Villwock. Und „seinem“ Naturpark Unteres Saaletal.

Wohlgeneigt

Traditionelles Weihnachtsbaumaufstellen und -schmücken in Fienstedt
03. Dezember 2012


 Wohlgeneigt

Nach vielen Regentagen zeigte sich das Wetter am Samstag vor dem ersten Advent wohlgeneigt, als Männer der Freiwilligen Feuerwehr Fienstedt und des ortsansässigen Pappelring e.V. mit schweren Gerät loszogen, um eine schiefe Tanne am Dorfring zu fällen, die sie danach vor der Fienstedter Kirche St.Stephanus aufstellten. Als die GartenKunstSchule Fienstedt mit selbstgebastelter Dekoration den Baum schmückte, blinzelte ab und zu sogar die Sonne hinter den Wolken hervor.

 

Am Abend erlebte ein wohlgeneigtes Publikum den Frauenchor Salzmünde in der Kirche St. Stephanus, der mit einem breiten Spektrum von Weihnachtsliedern auf die Adventszeit einstimmte.

 

 

 

 

Beim anschliessenden Glühwein auf dem Dorfanger konnten die Fienstedter und Gäste ausgiebig über den diesjährigen Weihnachtsbaum befinden, der sich durch seinen schiefen Stamm wohlgeneigt gen Kirche reckt.

 

 

Den vielen Helfern beim Weihnachtsbaumaufstellen und -schmücken, Glühweinausschenken, Würstchengrillen und Leberbraten und vorallem dem Frauenchor Salzmünde sei an dieser Stelle herzlich gedankt.
[Weihnachsbaumaufstellen und -schmücken 2012 in Bildern]

2011



 

Der PAPPELRING e.V. stellt sich vor

Mai 2011

Wenn am Himmelfahrtstag die Ortschaft Fienstedt in die eigene Himmelfahrtsscheune einlädt, dann wird man einen neuen Heimat- und Kulturverein erleben können, denn der PAPPEL- RING e.V. organisiert zusammen mit dem ebenfalls ortsansässigen Verein GartenKunst- Schule erstmalig dieses sagenumwobene, an eine Elisabeth erinnerndes Fest. 

 

Hier besteht die Möglichkeit, die Mitglieder und die Projekte dieses Vereins kennen zu lernen. Der Verein, benannt nach den Pappelringen auf dem Fienstedter Dorfanger, wurde 2010 gegründet. Er sieht sich als Triebkraft für eine lebendige Ortsgeschichte, will Geschichte und Geschichten der Ortschaft sammeln und bewahren, gleichsam aber auch für neue Geschichten sorgen.

 

Das die alte Dorfstraße in Fienstedt jetzt den Namen Elisabeth Zeidler trägt, ist ein Verdienst des Vereins, auch das zukünftig die noch fehlenden Namen am Kriegerdenkmal ergänzt werden können – dank der Recherche in alten Kirchenbüchern durch den Vereinsvorsitzenden Christoph Rost.

 

 

Nun bittet der Verein um Unterstützung, als aktives Mitglied oder durch konkrete Mitarbeit an einem der Projekte oder durch Zurverfügungstellung/Überreichung von Dokumenten, Fotos von Fienstedt oder weiterführende inhaltliche Hinweise.

Der Pappelring e.V. organisiert zum ersten Mal das Elisabeth-Fest am Himmelfahrtsag

02. Juni 2011

Erstmals in diesem Jahr organisierte der PAPPELRING e.V. zusammen mit dem ebenfalls ortsansässigen GartenKunstSchule e.V. im Himmelfahrtsdorf Fienstedt ein Fest am Himmelfahrtstag, welches zu Ehren einer Elisabeth (nicht zu verwechseln mit unserer Elisabeth Zeidler) bereits seit Jahrhunderten in den sogenannten Bierdörfern Tradition ist und somit auch hier wieder belebt wurde.

Elisabeth, Elisabeth, Elisabeth

Mai 2011

Der Himmelfahrtstag rückt näher und sicherlich wird man sich schon jetzt in den traditionellen Himmelfahrtsdörfern Fienstedt, Gödewitz, Gorsleben, Krimpe und Zörnitz gern an die Legende von Elisabeth erinnern und an das dort erwähnte Privileg der Zehntfreiheit und an das Biertrinken. Bei dem einen oder anderen Bier wird dann wohl auch wieder das Rätseln beginnen, welcher Elisabeth hier eigentlich gehuldigt wird.

 

Aber erst einmal zur Legende, hier wie sie Emil Friedr. Jul. Sommer (1819-1846) in „Sagen, Märchen und Gebräuche aus Sachsen und Thüringen“ 1846 aufschrieb: „Eine Königin Namens Elisabeth, hieß es, kam vor mehr als sechshundert Jahren am Himmelfahrtstage durch Fienstedt: damals kam ihr die Einwohnerschaft mit sieben Rinkeimern Bier entgegen sie zu empfangen, und hierüber war die Königin so erfreut, daß sie den Bewohnern von Fienstedt und den benachbarten Dörfern, welche das Gleiche gethan, alle Steuern für ewige Zeiten erließ unter der Bedingung daß jede Gemeinde alljährlich am Himmelfahrtstage der Königin zu Ehren sieben Rinkeimer Bier am Gemeindebrunnen trinke.“

 

Diese Geschichte wurde schnell ausgeschmückt. Aus der Königin Elisabeth wurde Elisabeth von Thüringen (1207-1231), Landgräfin und Heiliggesprochene. Andere sehen in Elisabeth eine zu unrecht verstoßene Gräfin von Mansfeld. Der Mansfelder Chronist Cyriacus Spangenberg (1528-1604) verlegte die Geschichte 200 Jahre später und nennt Elisabeth von Mansfeld (1432-1477), die bei ihrer Heirat 1442 mit Bernhard V. von Regenstein auf einen Teil ihres Ehegeldes verzichtet hätte mit der Bedingung, das ihr herrschender Bruder Gebhard VI. von Mansfeld einigen Orten, darunter Fienstedt, den Zehnten erlässt.

 

In der Himmelfahrtsscheune von Fienstedt wird man in diesem Jahr auch über eine andere Elisabeth reden: Elisabeth Zeidler (1657-1706), die Fienstedter Pfarrerstochter, die uns als Poetin auch folgende Reime hinterließ:

Ach ist es nicht schade / der herrliche Garten /

Aus welchem man könte viel Früchte erwarten /

Voll köstlicher Bäume und Kräuter gepflantzt /

Mit künstlichen Wällen und Mauren umschantzt /

Mit eichenen Thüren und Riegeln verwahret /

Selbwächsene Zäune nicht wurden gesparet /

Das irdische Paradieß lustiger Pracht

Das haben die Böcke zu nichte gemacht.

 

Wer nun wissen möchte, wie die „Klage über die tyrannischen Ziegenböcke“ weitergeht, sollte die Lesung aus ihren Gedichten durch PAPPELRING-Vereinsmitglied Gerd Villwock nicht verpassen: Das Himmelfahrtsdorf Fienstedt lädt ein zum Himmelfahrtsfest am Donnerstag, 02. Juni 2011.

Hans im Glück

02. Juni 2011

 Hans im Glück
Himmelfahrt. Fienstedt. Blauer Himmel und Sonnenschein. Pensionär Hans Kawula hatte im Internet vom hiesigen Himmelfahrtsfest gelesen und sich aus dem Schwäbischen aufgemacht, um an diesem Tag hier auf Spurensuche zu gehen, auf Spuren seiner Kindheit, seiner Familie. Und er hatte Glück, fand er doch in der „Himmelfahrtsscheune“ schnell viele ältere Gesprächspartner, die von Früher erzählen konnten. Inzwischen bastelten die Jüngeren „Himmelskörper“ aus Stroh, die bald über dem Dorfanger schwebten. Und die GartenKunstSchule hatte noch für weiteren Spaß gesorgt, so gab es eine riesige „Himmelsschaukel“ zwischen den Pappeln und ein „Himmelbett“.

Bald füllte sich die „Himmelfahrtsscheune“ und der Dorfanger, Alt und Jung kamen – und viele Gäste darunter. Höhepunkt war zweifelslos das Verlesen der Himmelfahrtssage und der dazu gehörenden Fienstedter Urkunde – erstmalig seit vielen Jahrzehnten wieder. Hierzu stiegen nacheinander Christoph Rost und Kay Hofmann, mit Zylinder auf dem Kopf, auf den Bauernstein vor das große Publikum. Anschließend würdigte Dr. Gerd Villwock die Fienstedter Poetin Elisabeth Zeidler und las ihre „Klage über die tyrannischen Ziegenböcke“. Die 92(!) Zeilen sind auch noch nach über 200 Jahren sehr vergnüglich anzuhören.

Gemütlich wurde es dann bei Bier, Wein und Gegrilltem. Akkordeonklänge erfüllten den Dorfanger. Lange wurden alte und neue Fienstedter Geschichten ausgetauscht. Und über dieses Fest wird man sicherlich auch noch länger erzählen.

 

 


Am nächsten Tag war Hans Kawula schon wieder auf Spurensuche. Was für ein Glück.

Der Pappelring e.V. bedankt sich bei den vielen Helfern, u. a. der Freiwilligen Feuerwehr Fienstedt für ihr Zelt; Claudia, Anette, Christian und Kay, die mit der GartenKunstSchule eine himmlische Aktion organisierten; Elfriede Hegele, Gundula Rost, Hannelore Rost, Roswitha Schreiber, Gerda Schulze, Helga Thomas, Helga Zorn und Ursula Zorn für die reich gedeckten Kaffee- und Kuchentafeln; Anne Irmer; den Akkordeonisten Sylke Meyer und Albrecht Wiegner (auch für das spontane Klangerlebnis in der Kirche) und Katrin für die meisterlich genähte Vereinsfahne.
[Bildergalerie 1. Himmelfahrtsfest 2011]

[Susanna Elisabeth Zeidler: Klage über die tyrannischen Ziegenböcke]

Brückenneubau in Fienstedt

08. Juli bis 19. August 2011

 Brückenneubau in Fienstedt
Der Neubau der Brücke in Fienstedt führte zur Vollsperrung der L 156.
26. Juli 2011
27. Juli 2011
18. August 2011
19. August 2011
Trotz Auflagen zu Nachbesserungen bei der Abnahme der Brücke wurde die Vollsperrung aufgehoben.

Unser Weihnachtsbaum steht.

26. November 2011

 Unser Weihnachtsbaum steht.

Zur sonnigen Mittagsstunde war es geschafft. Feuerwehr und Helfer hatten eine 7 m hohe Blaufichte auf dem Zornschen Grundstück in Fienstedt gefällt und mit Hilfe der Fa. Agroschmitt vor unserer Kirche St. Stephanus aufgestellt.

Inzwischen bastelten Lisa, Antonia, Theresa, Max, Kaspar, Lea, Minna, Sonia und Bruno in der GartenKunstSchule Baumschmuck und bald tanzten silberglänzende Engelchen um die lichtergeschmückte Fichte.

Weihnachtlich ging es weiter. Der Chor des Christian-Wolff-Gymnasiums aus Halle trat in der gut gefüllten Kirche auf und nahm die Zuhörer mit auf eine Reise durch die weite Welt der Weihnachtslieder. Bei den deutschen Liedern durfte mitgesungen werden. Vielen Dank an Anne, Anne, Anne, Antonia, Christin, Constanze, Jennifer, Johanna, John, Liesa, Sarah, Sina, Vanessa, Victoria und die Chorleiterin Carmen Umbreit. Vielleicht wird der Wunsch von Heiko Irmer vom Pappelring e.V. wahr und wir können im nächsten Jahr diese Chor-Tradition fortsetzen.

Anschließend bei sternenklaren Himmel schmeckte der Glühwein auf dem Dorfanger. Die Adventszeit hatte in Fienstedt begonnen.
[Bildergalerie]

2010 und früher



Der Dorfteich wird gereinigt

24. Oktober 2009

 Der Dorfteich wird gereinigt

Sieben Zuflüsse soll der Dorfteich von Fienstedt haben. Nun war er so verdreckt, dass ein Abpumpen des Teiches und die Reinigung des Untergrundes nötig wurden.

 

 

 

 

Die Fische erhielten vorübergehend Asyl in zahlreichen Badewannen.

Fienstedter Feuerwehr abgebrannt

Oktober 2006

 Fienstedter Feuerwehr abgebrannt

Beim Brand einer Abstellhalle der Freiwilligen Feuerwehr wurden Teile der Ausrüstung zerstört, so das Löschfahrzeug Typ W50.

Im Frühsommer gab es bereits einen Brand in Fienstedt, da brannt es in einer Scheune im ehem. Michelmann-Hof.

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